Zum Inhalt springen

Aus Osten wird Westen

Türkei – August 2018

Und dann ist da plötzlich der Orient. Ohne Übergang. Und das gleich nach dem (Grenz)übergang. Zuerst die Altstadt von Edirne, dem alten Adrianopel. Mit gleich drei großen Moscheen dicht nebeneinander. Eine davon die von Sultan Selim II, auch genannt „Der Trunkenbold“. Er war der weitsichtige Auftraggeber. Und es wurde das Meisterwerk des Architekten Sinan. Wir sind inmitten der Exotik.

Dann weiter nach Istanbul, der größten Stadt Europas. Und wir haben Glück. In einem Allround-Technikgeschäft in der Altstadt werden wir doppelt fündig. Wir erhalten den benötigten Ersatzteil für unseren Anhänger. Und ein Quartier für uns dazu. Oben auf dem Flachdach eines Hauses dürfen wir in einem Zubau gratis übernachten. Einfach – aber genial. Inmitten der Altstadt. Und dankbar saugen wir die duftenden Eindrücke des Orients auf. Im ägyptischen Basar, an der Galata-Brücke oder aber in den vielen engen Gassen unterhalb der Konstantinsäule, in denen wir uns schon bald zuhause fühlen. Händler schenken uns Essen, wir lernen Künstler kennen und schon bald werden wir am Morgen selber gegrüßt.

Ungarn haben wir im Westen betreten und im Osten verlassen. Bei Serbien war es genauso. Und auch in Bulgarien. Morgen werden wir Istanbul in Richtung Osten verlassen. Mit dem Ziel Georgien. Und auch dort wird aus dem Osten eines Landes wiederum der Westen des nächsten Landes werden.

Kleine Erlebnisse mit viel Charakter an einem Rasthaus.

4 Kommentare

  1. Kitzler Josef Kitzler Josef

    Ich bewundere euch. Bin neugierig wie es so weiter geht.

    • Wolfgang Pröhl Wolfgang Pröhl

      Danke dir, Josef! Glaub‘ mir, wir sind auch neugierig…. 😉

  2. Wolfgang Wolfgang

    Hallo ihr Abenteurer hoffe es geht euch gut hier in Brunn ist die Hitze nicht mehr auszuhalten morgen 38 grad.
    Wünsche euch alles gute für die weitere Reise
    Alles gute Wolfgang

    • Wolfgang Pröhl Wolfgang Pröhl

      Servus Wolfgang!

      Dankeschön! Hier bläst auch gerade ein heftigern Wüstensturm. Und „hier“ , das ist Alat am Kaspischen Meer. Da warten wir gerade seit drei Tagen auf unsere Fähre über’s Kaspische Meer. Aber die kann wegen dem Sturm nicht fahren……

      Lieben Gruß!

      Wolfgang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

0